Wo drückt der Schuh? Nirgendwo.

Perfekter Sitz im Skischuh dank individueller Anpassung mit Zufriedenheitsgarantie

Wer kennt das nicht? Aus Sorge, dass der Skischuh zu klein sein könnte, kauft man ihn lieber zu groß. Macht ja nichts, dann zieht man eben ein Paar dickere Socken drunter, dann passt das schon. Doch nicht so ganz? Dann zieht man die Verschlüsse eben einen Tick enger. Kneift es dann doch ein wenig hier oder da? Wird schon keine Druckstellen geben. Aber dann schwimmt man doch im Fußteil und es drückt mehr als gedacht am Unterschenkel und am Knöchel. Aber es ist ja ein guter Schuh und der passt eben einfach. Kraftübertragung hin oder her. Im Ernst: Viele Kunden kaufen so. Und wer das Problem kennt und vermeiden will, kauft vielleicht doch zu klein. Passt schon. Nicht zu viel Spiel. Gewöhn ich mich dran. Wo drückt der Schuh? Der Eine oder Andere findet trotzdem den perfekten Skischuh. Dann steht dem Vergnügen nichts mehr im Weg und es kann den ganzen Tag auf die Piste gehen.

Aber das kann man auch anders haben. Den idealen Sitz vom ersten Meter der Piste an. Perfekt angepasst. Von Profis entwickelt und von Fachleuten umgesetzt. Es muss alles zusammenpassen. Man kann seine Schuhe mitbringen oder beim Kauf von neuen doch mal auf den Fachberater hören. Man bringt eine Dreiviertelstunde Zeit mit. Dann geht’s los. Individuelle Maßarbeit. Man muss von unten her anfangen, damit alles passt. Zuerst werden die Füße gescannt. Damit man sehen kann, wo im normalen Stand belastet wird und wo Unterstützung durch die Sohle wichtig ist. Nach dieser Analyse wird die richtige Sohle ausgewählt und auf die exakte Länge im Innenschuh zugeschnitten.

Dann wird die Sohle erwärmt, um sich unter Vollbelastung auf elastischer Unterlage exakt an den Fuß anpassen zu können. Die Unterstützung für den Fuß ist da (übrigens auch für Arbeitsschuhe, Lauf- und Fußballschuhe sehr gefragt). Jetzt kommt das Tuning für den Innenschuh. Die Knöchel, aufgrund der Anatomie der Füße vorhersehbare Druckstellen und der Zehenbereich werden mit Gummi „ verkleidet“, damit nachher dort etwas mehr Freiraum bleibt und dann wird der Spezialschaum „ angesetzt“ und durch die vorgesehenen Plastikschläuche in den Innenschuh gepresst, nachdem Fuß und Ski-Socke durch eine Plastiktüte geschützt wurden. Das passiert auf einer angewinkelten Unterlage, um die exakte Stellung der Füße auf dem Ski für den perfekten Sitz im Innenschuh zu haben. Abklemmen, ausziehen, Zufuhrschläuche abschneiden, Plastiktüten „ausziehen“, reinschlüpfen. Begeistert sein.

Der Schaum härtet aus, bleibt aber elastisch und komfortabel und könnte auch noch nachgebessert werden, falls das – was selten vorkommt – nach dem ersten Härtetest im Schnee noch notwendig sein sollte. Der perfekt sitzende Innenschuh kann auch in einem späteren neuen Skischuh weiter verwendet  und auch erneut angepasst werden.

Kostenpunkt?

Maßgeschäumter Innenschuh rund 180 bis 230 Euro plus angepasste Sohle 40 bis 55 Euro. Komplett mit Schale rund 500 bis 550 Euro.

Technik und Material kommen von „ BootDoc“, einer österreichischen Firma, die auch im orthopädischen Bereich tätig ist und die handgenähten Innenschuhe und die Sohlen liefert, „im Preis-Leistungs-Verhältnis bei Topqualität vergleichsweise günstig“, sagt Inhaber Armin Gerspacher.

Die Kunden sind „super zufrieden“.

Wer zu kalten Füßen neigt, bekommt auch heizbare Sohlen. Mit einem Hochleistungsakku, der nach drei Stunden Aufladen für den ganzen Tag hält.